Energieberatung

Energieeinsparpotentiale an Klimaanlagen aufdecken - das hat sich Geuder Kälte- und Klimatechnik mit der Dienstleistung "Energetische Inspektion" zum Ziel gesetzt. Hintergrund sind immer strenger werdende Energievorschriften, die in den letzten Jahren auf nationaler und europäischer Ebene beschlossen wurden und vor allem in Wirtschaft und Industrie spürbar sind. Insbesondere Betreiber von Klimaanlagen sind dazu aufgefordert, mit energieeffizienten Anlagen zum Schutz der Umwelt beizutragen, in dem sie gemäß §12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) energetische Inspektionen an klima- und kältetechnischen Geräten durchführen lassen. An dieser Stelle steht Geuder Kälte- und Klimatechnik den Anlagenbetreibern kompetent zur Seite, denn mit zertifizierten Ingenieuren, langjähriger Erfahrung und dem notwendigem Know-how sind erfolgreiche energetische Inspektionen garantiert.
Wissenswertes zur energetischen Inspektion:

  • betroffen sind Klimaanlagen mit einer Kältenennleistung größer 12 kW
  • erstmalig durchgeführt wird die Durchsicht spätestens 10 Jahre nach Anlageninbetriebnahme
  • unterschieden wird zwischen Stufe A (einfache Klimaanlagen), Stufe B (umfangreiche raumlufttechnische Anlagen) und Stufe C (optionale Leistungen zur Leistungsoptimierung)
  • beispielhafte Tätigkeiten sind u. a. Prüfung der Raumklimaparameter, Messung ausgewählter Komponenten und Beurteilung des Klimakonzepts

1. ) Betreiber von in Gebäude eingebauten Klimaanlagen mit einer Nennleistung für den Kältebedarf von mehr als 12 kW müssen innerhalb der in den Absätzen 3 und 4 genannten Zeiträume energetische Inspektionen dieser Anlagen durch berechtigte Personen im Sinne des Absatzes 5 durchführen lassen.

2.) Die Inspektion umfasst Maßnahmen zur Prüfung der Komponenten, die den Wirkungsgrad der Anlage beeinflussen, und der Anlagendimensionierung im Verhältnis zum Kühlbedarf des Gebäudes. Sie bezieht sich insbesondere auf:
a.) Die Überprüfung und Bewertung der Einflüsse, die für die Auslegung der Anlage verantwortlich sind, insbesondere Veränderungen der Raumnutzung und -belegung, der Nutzungszeiten, der inneren Wärmequellen sowie der relevanten bauphysikalischen Eigenschaften des Gebäudes und der vom Betreiber geforderten Sollwerte hinsichtlich Luftmengen, Temperatur, Feuchte, Betriebszeit sowie Toleranzen
b.) Die Feststellung der Effizienz der wesentlichen Komponenten

3.) Die Inspektion ist erstmals im zehnten Jahr nach der Inbetriebnahme oder der Erneuerung wesentlicher Bauteile wie Wärmeübertrager, Ventilator oder Kältemaschine durchzuführen. Abweichend von Satz 1 sind die am 1. Oktober 2007 mehr als 4 und bis zu 12 Jahre alten Anlagen innerhalb von 6 Jahren, die über 12 Jahre alten Anlagen innerhalb von 4 Jahren und die über 20 Jahre alten Anlagen innerhalb von 2 Jahren nach dem 1. Oktober 2007 erstmals einer Inspektion zu unterziehen.

4.) Nach der erstmaligen Inspektion ist die Anlage wiederkehrend mindestens alle 10 Jahre einer Inspektion zu unterziehen.

5.) Inspektionen dürfen nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Fachkundig sind insbesondere
a.) Personen mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss in den Fachrichtungen Versorgungstechnik oder technische Gebäudeausrüstung mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen,
b.) Personen mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen oder einer anderen technischen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt bei der Versorgungstechnik oder der technischen Gebäudeausrüstung mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung in Planung, Bau, Betrieb oder Prüfung raumlufttechnischer Anlagen.
Gleichwertige Ausbildungen, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz erworben worden sind und durch einen Ausbildungsnachweis belegt werden können, sind den in Satz 2 genannten Ausbildungen gleichgestellt.

6.) Die inspizierende Person hat einen Inspektionsbericht mit den Ergebnissen der Inspektion und Ratschlägen in Form von kurz gefassten fachlichen Hinweisen für Maßnahmen zur kosteneffizienten Verbesserung der energetischen Eigenschaften der Anlage, für deren Austausch oder für Alternativlösungen zu erstellen. Die inspizierende Person hat den Inspektionsbericht unter Angabe ihres Namens, ihrer Anschrift und Berufsbezeichnung sowie des Datums der Inspektion und des Ausstellungsdatums eigenhändig oder durch Nachbildung der Unterschrift zu unterschreiben und dem Betreiber zu übergeben. Vor Übergabe des Inspektionsberichts an den Betreiber hat die inspizierende Person die nach § 26c Absatz 2 zugeteilte Registriernummer einzutragen. Hat bei elektronischer Antragstellung die nach § 26c zuständige Registrierstelle bis zum Ablauf von drei Arbeitstagen nach Antragstellung und in sonstigen Fällen der Antragstellung bis zum Ablauf von sieben Arbeitstagen nach Antragstellung keine Registriernummer zugeteilt, sind statt der Registriernummer die Wörter „Registriernummer wurde beantragt am“ und das Datum der Antragstellung bei der Registrierstelle einzutragen (vorläufiger Inspektionsbericht). Unverzüglich nach Erhalt der Registriernummer hat die inspizierende Person dem Betreiber eine Ausfertigung des Inspektionsberichts mit der eingetragenen Registriernummer zu übermitteln. Nach Zugang des vervollständigten Inspektionsberichts beim Betreiber verliert der vorläufige Inspektionsbericht seine Gültigkeit.

7.) Der Betreiber hat den Inspektionsbericht der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

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